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Was unterscheidet uns von Tieren? Und was ist überhaupt ein »Tier«? Als Lea Schneider anfing Vögel zu beobachten, lernte sie, dass nur die Männchen singen – Weibchen anlocken, Arterhalt, Evolutionstheorie. Doch in Wahrheit singen 71 % der weiblichen Singvögel. Und beide tun es keineswegs nur aus Notwendigkeit, sondern auch, weil es ihnen einfach Spaß macht. Die moderne Forschung bestätigt, was indigene Philosophien immer schon wussten: Tiere sind Subjekte, handelnde Personen, die mit uns die Welt gestalten. Diese radikal andere Perspektive auf unsere Mitlebewesen schenkt uns inmitten der Klimakatastrophe Hoffnung: auf eine Zukunft, in der wir gemeinsam neue Welten bauen. Was unterscheidet uns von Tieren? Und was ist überhaupt ein »Tier«? Als Lea Schneider anfing Vögel zu beobachten, lernte sie, dass nur die Männchen singen – Weibchen anlocken, Arterhalt, Evolutionstheorie. Doch in Wahrheit singen auch 71 Prozent der weiblichen Singvögel. Und wie die Männchen tun sie dies keineswegs nur aus Notwendigkeit, sondern auch, weil es ihnen einfach Spaß macht. Die moderne Forschung bestätigt, was indigene Philosophien immer schon wussten: Tiere sind Subjekte, handelnde Personen, die mit uns die Welt gestalten. In elf richtungsweisenden Essays erzählt Lea Schneider von nichtmenschlichen Personen und Animismus, von Männern, die Tiere bewerten, und Tieren, denen das egal ist, von Evolution und Freiheit, von sogenannten Problemtieren und Träumen als Widerstand. »Von Tieren und anderen Menschen« schenkt uns eine radikal andere Perspektive auf unsere Mitlebewesen und damit inmitten der Klimakatastrophe Hoffnung: auf eine Zukunft, in der wir gemeinsam neue Welten bauen.Eine radikale Neuerkundung des Verhältnisses zwischen Mensch und Tier: überraschend, poetisch, welterweiternd.

1. Auflage
240 Seiten
Gebunden
Fischer S., 23.09.2026
Deutsch
ISBN/EAN 9783103976595

Lea Schneider, geboren 1989, ist Essayistin, Lyrikerin, Übersetzerin aus dem Chinesischen, Literaturkritikerin und -wissenschaftlerin. Sie hat in Berlin, Shanghai und Taipei Komparatistik, Soziologie, Linguistik, Sinologie und Kulturwissenschaften studiert und an der FU Berlin über Radikale Verletzbarkeit als feministische Schreibstrategie promoviert.Sie ist Teil des Lyrikkollektivs G13 und schreibt u.a. für die »Süddeutsche Zeitung«. Zuletzt erschienen 2020 der Lyrikband made in china und 2021 der Essay Scham (beide Verlagshaus Berlin). Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, war u.a. Finalistin des Open Mike, erhielt den Dresdner Lyrikpreis, den Horst Bingel-Preis und den Berliner Kunstpreis für Literatur. Außerdem beschäftigt sie sich mit indigener Philosophie, Verhaltensforschung und Animal Studies sowie Ornithologie.Lea Schneider lebt in Berlin und lehrt als Dozentin für Kreatives Schreiben und Komparatistik an der FU Berlin, dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität für Angewandte Kunst Wien.
In Zeiten von Massentierhaltung, Haustierkult und Tierversuchen plädiert die vielfach ausgezeichnete Essayistin und Lyrikerin Lea Schneider für einen neuen Umgang mit unseren Mitlebewesen