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Hamzas Kindheit ist geprägt von dem Duft von Jasmin und Schießpulver – er wächst auf an einem Ort, den es so nicht mehr gibt: Gaza. Als Kind sammelt er mit seinem Vater Muscheln am Strand, erlebt aber auch tagtäglich den blutigen Einfluss der Hamas auf die Menschen, die dort leben. Jahre später protestiert er dagegen, er wird verhaftet, gefoltert und muss schließlich fliehen. Seine Stimme hat er nicht verloren, immer wieder äußert er sich kritisch gegenüber Extremismus auf beiden Seiten – eine wahre Geschichte von Verlust, Mut und der ungebrochenen Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten. »Manchmal fühle ich mich wie der einsamste Palästinenser auf der Welt.«  Hamza Abu Howidy erzählt uns vom  Aufwachsen   im   Gaza  der  2000er Jahre , von seiner Familie, besonders seinem Vater, der ihm beim Muschelsammeln die  großen Lektionen des Lebens  beigebracht hat, aber auch von den blutigen Kämpfen zwischen  Fatah  und  Hamas , direkt vor seiner Haustür,   und wie sehr das  Leben in   Gaza  von  Terror  geprägt war .  Jahre später protestiert er gegen die Hamas und wird  festgenommen, gefoltert  und   muss  fliehen.  Heute zählt er zu den  wichtigsten politischen Stimmen   aus der  palästinensischen Exilgemeinde , dabei lässt er sich weder von  pro-israelischer  noch  pro-palästinensischer Seite vereinnahmen. Ein sehr persönliches Buch, das Hoffnung  und  Plädoyer  zugleich für eine  demokratische  und  friedliche Lösung  des  Nahostkonflikts ist. »Ein Blick auf eine Welt, die uns oft verschlossen bleibt. Die Wucht seiner Sprache trifft mitten ins Herz.« Güner Balci»Eine atemberaubende, mitreißend geschriebene Lebensgeschichte.« Meron Mendel»Ein Buch, das schmerzt, aufklärt und trotz allem Hoffnung eröffnet.« Hamed Abdel-Samad»Eine der wichtigsten politischen Stimmen aus der palästinensischen Exilgemeinde.« Ulrich Gutmair, taz

4. Auflage
240 Seiten
Gebunden
Fischer S., 29.04.2026
Deutsch
ISBN/EAN 9783103977684

Hamza Abu Howidy, geboren 1997 in Gaza, studierte Wirtschaft und Verwaltung an der Islamischen Universität Gaza und engagierte sich früh gegen die Hamas-Herrschaft. Als Teil der Protestbewegung »Wir wollen leben« wurde er mehrfach verhaftet und gefoltert. 2023 floh er über Ägypten und Griechenland nach Deutschland. Als freier Autor und Redner tritt er in deutschsprachigen und internationalen Medien für gewaltfreie Ansätze im Nahostkonflikt ein.
Plädoyer für einen friedlichen Dialog