Mio und die Unsterblichkeit
Roman
Der neue Roman von Paulus Hochgatterer über Verlust, Vergänglichkeit und Unsterblichkeit. »Es ist die Kraft des Nichtgesagten, die sein Schreiben auszeichnet.« Christine Westermann, WDR5 Ingemar ist sechzehn und denkt gerne nach. Über Wörter, über Gerechtigkeit, über die Menschen. Darüber, wie Entscheidungen fallen, und darüber, warum die Dinge so geworden sind, wie sie sind. Als eines Tages Mio, eine junge schwarze Katze, in Ingemars Familie kommt, scheint plötzlich alles aus dem Ruder zu laufen. Mio frisst nicht, was sie fressen soll, hat einen dunklen Fleck im Auge, klettert auf Bäume und jagt Vögeln hinterher. Ingemars Eltern machen sich Sorgen, und in ihm selbst wächst die Vermutung, dass an der Rede von den sieben Leben einer Katze doch etwas Wahres sein könnte … Paulus Hochgatterers lang erwartetes neues Buch handelt von Verlust und Vergänglichkeit, vom Vergehen der Einsamkeit und davon, wie wunderbar es sein kann, jemand Unsterblichen an seiner Seite zu haben.
1. A.
144 Seiten
Gebunden
Zsolnay, 27.08.2026
Deutsch
ISBN/EAN 9783552076457
Paulus Hochgatterer, geboren 1961 in Amstetten/Niederösterreich, lebt als Schriftsteller und Kinderpsychiater in Wien. Er erhielt diverse Preise und Auszeichnungen, u.a. den Österreichischen Kunstpreis 2010. Bücher u.a.: »Über die Chirurgie« (Roman, 1993, Neuauflage 2005), »Die Nystensche Regel« (Erzählungen, 1995), »Wildwasser« (Erzählung, 1997), »Caretta caretta« (Roman, 1999), »Über Raben« (Roman, 2002), »Eine kurze Geschichte vom Fliegenfischen« (Erzählung, 2003), »Die Süße des Lebens« (Roman, 2006), »Das Matratzenhaus« (Roman, 2010), »Katzen, Körper, Krieg der Knöpfe. Eine Poetik der Kindheit« (2012) und »Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war« (Erzählung, 2017). 2019 erschien der Roman »Fliege fort, fliege fort«.
"Eine Sprache, die lebt. Vor allem dann, wenn es um den Tod geht." Paul Jandl, NZZ „Wie Paulus Hochgatterer schreibt, ist seine große Kunst. Niemals aufdringlich, vordergründig oder platt, seine Sätze deuten nur an, seine Sprache ist fast schon lakonisch, aber immer brillant. Es ist die Kraft des Nichtgesagten, die sein Schreiben auszeichnet." Christine Westermann, WDR5 Bücher