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London, 2005: Nach vielen Jahren beim Film steht die Schauspielerin Dora wieder auf einer Theaterbühne – mit Anfang vierzig kann sie auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. Als sie nach der Premiere in einer Bar auf den Maler Victor trifft, ist sie fasziniert: Wer ist dieser Mann, der noch nie von ihr gehört hat? Dora sieht in diesem Kennenlernen eine Chance, sich zu verstecken: vor ihrer Mutter, die ständig aus Frankfurt anruft, vor ihrer Agentin, die sie überzeugen will, auch mal andere Rollen zu spielen, vielleicht auch vor ihrem unsympathischen Kollegen, der immer wieder ihre Grenzen testet. Nach einigen gemeinsamen Wochen beschließt Dora, dass Victor sie malen soll – doch als sie das Gemälde sieht, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg und lang vergessene Erinnerungen kehren zurück. Was glaubt Dora in dem Bild erkannt zu haben? ›Letzter Akt‹ zeigt meisterhaft das Zusammenspiel von Leben und Kunst und erzählt feinfühlig von einer Befreiung, die alles verändert.

1. A.
224 Seiten
Gebunden
DuMont Lit. und Kunst, 10.03.2026
Deutsch
ISBN/EAN 9783832181833

ANDREAS SCHÄFER, 1969 in Hamburg geboren, in Frankfurt/Main aufgewachsen, lebt heute mit seiner Familie in Berlin. Er schreibt Romane, Essays, Libretti und Radiofeatures. Sein Debüt ›Auf dem Weg nach Messara‹ wurde u. a. mit dem Bremer Literaturförderpreis ausgezeichnet. Es folgten die Romane (alle DuMont) ›Wir vier‹ (2010), der u. a. für den Deutschen Buchpreis nominiert war, ›Gesichter‹ (2013), der Spiegel-Bestseller ›Das Gartenzimmer› (2020) und zuletzt ›Die Schuhe meines Vaters‹ (2022).
Andreas Schäfer erzählt virtuos und einfühlsam von der Freiheit zu entscheiden, wie man leben möchte Ein Roman über die Geister der Vergangenheit, die sich neue Plätze in unseren Leben suchen »Schäfers Prosa ist eine angenehm zurückgenommene, fast kühle, zuweilen leuchtende.« DER TAGESSPIEGEL Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen