Größenwahn
Zur Evolution biologischer Signale im sozialen Miteinander: ein Tuch aus 36 Fäden
Großsein ist großartig. Körpergröße ist ungeheuer wichtig. Wer groß ist, erscheint kompetent, verdient mehr Geld, nimmt bevorzugte Positionen in der Gesellschaft ein. Wer auf andere herabschauen kann, wirkt nicht nur auf seine Mitmenschen dominant, sondern ist zu allem Überfluss auch noch selbst von der eigenen Großartigkeit überzeugt. Diese und ähnliche Vorurteile bestehen nicht von ungefähr: sie haben evolutionsbiologische Hintergründe. Körpergröße ist ein Signal. Seine Regulation ist in der Wirbeltierreihe seit mindestens 400 Millionen Jahren konserviert – und weil dieses Signal auch von Menschen ganz selbstverständlich und strategisch genutzt wird, entzieht es sich fast vollständig unserer bewussten Wahrnehmung.Zwei international renommierte Wissenschaftler, ein Pädiater und eine Humanbiologin, zeigen erstmals in allgemeinverständlicher Sprache auf welche Weise sich diese Signale auf Alltag und soziale Netzwerke auswirken, und wie sie unser politisches und wirtschaftliches Leben beeinflussen.
249 Seiten
Kartoniert / Broschiert
Springer, 22.11.2024
Deutsch
ISBN/EAN 9783662695791
Die Autoren belegen, dass Körpergröße ein Signal ist Mit vielfältigen Beispielen und Anekdoten Zeigt die Bedeutung humanbiologischer Fragestellungen für das Verständnis aktueller politischer und sozialer Probleme