Der Plan ist inspiriert von irgendeinem «Gigu», der im Internet für ein Kleidchen, das Janet Jackson getragen hat, 3,5 Millionen geblecht haben soll: die verschwitzten Trikots der Fussballnati klauen und zu Geld zu machen. In diese Geschichte, die dann doch ganz anders kommt, verstricken sich der Chläbi, der Anger, d Mönele, der King und d Tschuggerei. Vielstimmig konstruiert und virtuos erzählt Stef Stauffer in lakonischem und zugleich leichtfüssigem Berndeutsch einen Schelmenroman über Glück, Pech, Zufall, leichtes Geld und den Traum, im Leben etwas darzustellen. Warm, aber auch entlarvend, ernst, aber auch wirklich lustig widerspiegelt sie die grosse Welt im Kleinen, das Mondäne im Alltäglichen, das Kleinliche im Grosskotzigen.
1. A.
128 Seiten
Gebunden
Cosmos, 01.04.2026
Swiss German; Alemannic
ISBN/EAN 9783305005192
Stef Stauffer, 1965 in Bern geboren, ist ausgebildete Pädagogin, pendelt zwischen dem Bernbiet und dem Tessin, wo sie als Redaktorin für die «Tessiner Zeitung» arbeitet. «Gisch was hesch» ist ihr neunter Roman, zuvor erschienen unter anderem «Hingerhang», «Bluescht», «Chräiefüess» und «Affezang» beim Zytglogge-Verlag.