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»Ich wollte keine Frau sein, die Kinder hat und schreibt. Keine, die eine Ehe führt und schreibt. Keine, die eine andere Tätigkeit ausübt und auch schreibt. Ich wollte nicht von allem etwas, sondern von dieser einen Sache alles. Wenn mich jemand fragt, was machst du, wollte ich antworten: Ich schreibe.« Mely Kiyak wagt eine Kartografie der Entscheidungen. Poetisch, unprätentiös, beeindruckend.

9. A.
128 Seiten
Gebunden
Hanser C., 17.08.2020
Deutsch
ISBN/EAN 9783446267466

Mely Kiyak ist Autorin von Büchern und Theatertexten. Bei Zeit Online erscheint ihre Serie „Gute Momente“, für das Gorki-Theater schreibt sie „Kiyaks Theater Kolumne“. Für ihre Arbeit wurde Mely Kiyak vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Kurt-Tucholsky-Preis. Zuletzt erschienen bei Hanser „Frausein“ (2020) und „Werden sie uns mit FlixBus deportieren?“ (2022).
Ehrlich, lebendig, klug: Die bekannte Kolumnistin erzählt ihre sehr persönliche Geschichte Wie ich wurde, was ich bin: Ein beispielhaft gelungenes Nachdenken über Herkunft, Armut, Familie, Körper, Sexualität Ein positives, zugewandtes Plädoyer für ein selbstbestimmtes Frauenbild