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Die Rufe nach dem Schutz der letzten Reste der Natur werden dringlicher, je stärker wir sie zerstören. Und doch schreitet der Rückgang der Biodiversität in der Schweiz weiter voran. Selbst in den 7000 Biotopen von nationaler Bedeutung verschlechtert sich die Situation vor unseren Augen.
Wie ist es möglich, dass wir auf dieser kleinen, der Natur vorbehaltenen Fläche - kaum 2,3 % des Landes - nicht in der Lage sind, das erklärte Schutzziel zu erreichen? Fehlt es an finanziellen Mitteln? Oder an Kenntnissen über die spezifischen Bedürfnisse von Tausenden von Arten?
Am Beispiel der Auengebiete von nationaler Bedeutung lädt der Autor dazu ein, Fantasie zu zeigen, sich von selbst auferlegten Fehlannahmen zu befreien und - mit Massnahmen im Ausmass der Eingriffe unserer Vorfahren - diesen aussergewöhnlichen Lebensräumen wieder Leben einzuhauchen.

Schriftenreihe der Paul Schiller Stiftung für Natur und Landschaft 71
1. Auflage 2027
ca. 300 Seiten, über 300 Fotos, Karten und Tabellen
Softcover, 17 x 24 cm
Haupt Verlag, 14.06.2027
Deutsch
ISBN/EAN 9783258085128

Pierre-Alain Oggier
Nach seinem Studium der Zoologie und Botanik an der Universität Lausanne arbeitete Pierre-Alain Oggier für den WWF, war Präsident von Pro Natura Wallis, leitete sein eigenes ökologisches Planungsbüro und war schließlich als «Naturingenieur» beim Dienst für den Bau von Nationalstrassen im Wallis tätig. Dort entwickelte er eine proaktive Naturschutzstrategie, die auf einer in der Geschichte des Ortes verwurzelten Landschaftsvision basiert, den Bedürfnissen seltener oder ausgestorbener Wildtierarten gerecht wird, der Bevölkerung einen Erholungsraum bietet und in die sich entwickelnden wirtschaftlichen Aktivitäten integriert ist.