Mit messerscharfem Humor nimmt dieser Roman den Literaturbetrieb, seine Eitelkeiten und Vermarktungsstrategien aufs Korn. Das gewagte Debüt eines Jungautors, der damit womöglich seine eigene Karriere aufs Spiel setzt. Kurt von Wattenwyl, einst gefeierter Bestsellerautor, gilt heute als Relikt einer vergangenen Literaturära. Sein neuer Roman sei zwar hervorragend – aber ein alter weisser Mann, der über das Schicksal einer jungen Inderin schreibt, ist vor allem eines: nicht vermarktbar! Doch von Wattenwyl gibt nicht auf und fasst einen riskanten Plan …
1. A.
300 Seiten
Gebunden
Th.Gut, 11.09.2026
Deutsch
ISBN/EAN 9783907698037
Unter Umständen, die ausserhalb seiner Entscheidungsfreiheit standen, wurde Sunil Mann in einem winzigen Dorf im Berner Oberland als Sohn indischer Einwanderer geboren. Nachdem er die obligatorischen Schul- und Ausbildungsstationen absolviert hatte, zog er nach Zürich. Zwanzig Jahre lang arbeitete er als Flugbegleiter bei Swiss International Airlines, unterbrochen von zum Teil mehrmonatigen Aufenthalten im Ausland. Seit 2018 ist er freischaffender Autor. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Zürcher Krimipreis, einer Anerkennungsgabe der Fachstelle Kultur des Kantons Zürich, mit Werkbeiträgen von Pro Helvetia und des Kantons Zürich sowie einem Londoner Atelierstipendium der Stiftung Landis & Gyr.
- Brisante Satire auf die Buchbranche: gnadenlos seziert und humorvoll entlarvt - Topaktuell: Kulturelle Aneignung, Authentizitätsdebatten und die Frage, wer heute überhaupt noch welche Geschichten erzählen darf - Ein Insider schreibt zurück: Ein Debüt, das für Diskussionen sorgen wird