Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen
Völkerrecht, Krieg und Frieden in Zeiten der Zeitenwende
Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Stärke des Rechts gegen das Recht des Stärkeren »Der Krieg ist zurück in Europa!«, heißt es – und mit ihm die Angst. Müssen wir wieder die Sprache der Machtpolitik lernen, um den Frieden zu sichern? Stehen wir wirklich vor dem Ende der regelbasierten Ordnung? Der preisgekrönte Friedensforscher Hendrik Simon bezieht in dieser hitzigen Debatte klar Stellung: Krieg war nie bloße Politik, er musste stets gerechtfertigt werden. Simon zerlegt die Argumente der »Realpolitiker« und zeigt anhand historischer und aktueller Beispiele – von der US-Außenpolitik bis zum russischen Angriff auf die Ukraine –, warum das Völkerrecht keine naive Träumerei ist, sondern unser wichtigster Schutzschild gegen Willkür. Eine brillante, verständliche Analyse, die Orientierung in unsicheren Zeiten bietet und Mut macht, das Recht entschieden gegen die Macht zu verteidigen.
Originalausgabe
288 Seiten
Gebunden
Reclam, 15.07.2026
Deutsch
ISBN/EAN 9783150116029
Hendrik Simon, geb. 1987, arbeitet am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) der Goethe-Universität Frankfurt und ist zudem assoziierter Forscher am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF). Er erhielt den Jost-Delbrück- sowie den Helmuth-James-von-Moltke-Preis.
Welche Rolle kann das Recht in einer Welt voller globaler Krisen und Kriege noch spielen? Fundierte Argumente jenseits von Aufrüstungs-Rhetorik und populistischer Vereinfachung Preisgekrönter Autor und eine eloquente Stimme der neuen Friedensforschung mit medialer Präsenz