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Anhand einer Reihe von prägenden Begegnungen – erfreulichen und weniger erfreulichen – spiegelt dieses Buch den Weg, den Charles Linsmayer, im Hauptberuf immer und bis heute Journalist, gegangen ist, um abseits der Universitäten und des gerade aktuellen Mainstreams Autorinnen und Autoren, die man vielfach erst dank seinen Bemu¨hungen schätzen gelernt hat, ins Licht zu stellen. Das Spektrum reicht von Werner Weber, der ihn statt zu vernichten beru¨hmt gemacht hat, u¨ber den kuriosen Utopisten Jakob Vetsch und seine Favoriten Maurice Chappaz, Kurt Guggenheim, Lore Berger, Francis Giauque und Helen Meier bis zu Niklaus Meienberg, den als grossen Autor zu bewundern er sich auch dann nicht nehmen liess, als er seinetwegen in eine tiefe Krise geriet.

224 Seiten
Gebunden
Atlantis, 17.09.2026
Deutsch
ISBN/EAN 9783715260457

CHARLES LINSMAYER Wie es eine angewandte Sprachwissenschaft gibt, betreibt der Schweizer Literaturvermittler – Dr. phil I der Universität Zu¨rich, Dr. hc. der Universität Basel, Träger des Deutschen Sprachpreises – angewandte Literaturwissenschaft. Mit Blick auf ein breites Publikum, mit der Fähigkeit, literarische Phänomene verständlich darzustellen und indem er sich in Zeitungs-Serien wie aktuell «Linsmayer liest» mit dem aktuellen Literaturgeschehen ebenso leidenschaftlich auseinandersetzt wie mit den Autorinnen und Autoren, die er, u¨ber hundert an der Zahl, an der wissenschaftlichen Forschung vorbei wieder neu ins Gespräch gebracht hat. Wobei er in letzterem Bereich ein Verfahren wählt, das die Bu¨cher bis weit ausserhalb des Literaturbetriebs attraktiv macht: Seine Neuausgaben, aber auch seine zu Bestsellern gewordenen Anthologien liefern dem Lesepublikum in einem «biographisches Nachwort» genannten Anhangteil das fu¨r das Verständnis eines Buches notwendige Hintergrundmaterial immer gleich mit. Reich illustriert, erzählerisch brillant und so, dass die von ihm auf diese Weise vorgelegten u¨ber 130 Bu¨cher zu einer lebendigen, reich bebilderte Literaturgeschichte in Einzeldarstellungen geworden sind: zur faszinierenden Präsentation einer anderen Schweizer Literatur.